Poster: Peppermint Candy
Film

Peppermint Candy

박하사탕
1999AbgeschlossenSüdkorea131 Min.

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Worum geht es?

Der Anfang ist das Ende: Ein Enddreißiger begeht Selbstmord auf einer Eisenbahnbrücke nahe Seoul. In sechs Rückblenden erzählt der Film seine Geschichte, die 20 Jahre in die Vergangenheit zurückreicht und wie eine langsame Zugreise vor den Augen des Zuschauers aufgerollt wird...

Unsere Kritik

In Peppermint Candy spielt Sul Kyung-gu die Rolle von Kim Yeong-ho, einem Mann, dessen Leben in sechs Rückblenden dargestellt wird. Die Handlung beginnt mit seinem Selbstmord und reist dann 20 Jahre zurück, um zu zeigen, wie er zu diesem Punkt gelangt ist. Es handelt sich um eine tiefe Reflexion über die Veränderungen, die ein Land und seine Gesellschaft auf eine Person haben können. Kim Yeong-ho, der Protagonist, entwickelt sich von einem unschuldigen jungen Mann zu einem zynischen und gewalttätigen Mann, was die Frage nach den Ursachen dieser Veränderung aufwirft. Die Stimmung des Films ist düster und melancholisch, was die zunehmende Verzweiflung des Protagonisten widerspiegelt.

Peppermint Candy ist ein Film, den man in die Hand nehmen würde, wenn man jemanden dazu bringen will, über die tiefgreifenden Auswirkungen von Gesellschaft und Geschichte nachzudenken. Er erinnert an andere bedeutende südkoreanische Filme wie "A Taxi Driver" oder "1987", die ebenfalls komplexe historische Ereignisse durch persönliche Geschichten erzählen. Sul Kyung-gu's beeindruckende Darstellung von Kim Yeong-ho fügt der Geschichte eine zusätzliche Dimension hinzu, indem er die Komplexität und die menschlichen Schwächen seines Charakters lebendig macht. Obwohl es schwierig sein kann, sich emotional in einen Protagonisten zu investieren, der oft unangenehm ist, ist der Film dennoch faszinierend und eröffnet neue Perspektiven auf die menschliche Natur und die Gewalt, die wir ausüben und erleiden.

Der Film bietet eine intensive und reflektierende Erfahrung, die sowohl intellektuell als auch emotional anspruchsvoll ist. Während es einige Herausforderungen gibt, sich in die Geschichte und den Protagonisten hineinzufinden, lohnt es sich, sich auf die Reise zu machen und die tieferen Bedeutungen zu entdecken. Sul Kyung-gu's brillante Darstellung von Kim Yeong-ho trägt maßgeblich zur Wirksamkeit des Films bei und macht ihn zu einer unvergesslichen Erfahrung.

Stimmen aus dem Netz

  • Die rückwärtige Zeitstruktur ist kreativ, aber es ist schwer, sich emotional zu engagieren.

    Letterboxd

  • Ein brillanter Blick auf Koreas dunkle Geschichte durch einen Protagonisten.

    Cinematicpanic

  • Ein Film, der die Veränderungen einer Gesellschaft auf Individuen zeigt.

    Heerang

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Besetzung

20 von 84 Mitwirkenden — seitlich scrollen

Stab

Produktion
Jeon Jae-young, Dong Bang-woo, Jeon Yang-jun
Musik
Jeong Ji-young, Kim Gyeong-hyeon, Lee Seung-chul, Lee Jae-jin
Drehbuch
Lee Chang-dong
Regie
Lee Chang-dong

Bildergalerie

Poster (23)

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